und alle anderen, die null Bock auf Geldvernichtung und Energieverschwendung haben
und alle anderen, die null Bock auf Geldvernichtung und Energieverschwendung haben

Februar 01-19: Die Kaffeemaschine – Fortsetzung


1 Jahr hat es gedauert

Im März 2018 hab ich das erste Mal davon geträumt endlich wieder guten Kaffee zuhause zuzubereiten (Artikel hier). Jetzt, fast ein Jahr später, hab ich den Traum wahr gemacht. Es ist, wie vermutet, eine Siebträgermaschine geworden. Vollautomaten kann ich mir nicht leisten, Padmaschinen haben zu wenig Druck und Kapselmaschinen scheiden wegen ihrer Umweltbilanz aus.

Vor- und Nachteile der Siebträgermaschinen?

Besorgt hab ich mir eine italienische Gastroback um ca. 170 Euro bei Saturn. Kostet also in etwa so viel wie eine teure Kapselmaschine und ist weit günstiger zu haben als ein Vollautomat. Kann ausschließlich schon gemahlenen Kaffee verwenden und macht beim Leeren des Siebträgers Dreck (außer ich geb ein Pad rein als Kompromiss). Dafür hab ich aber ein reines Gewissen und kann mir den Kaffee aussuchen. Also von Illy oder Lavazza bis Fairtrade/Bio oder auch eine Billigmarke. Ich hab mal Illy gekauft – super lecker und geniale Crema. Man gönnt sich ja sonst nichts.

Kaffeekosten im Vergleich zu Kapselmaschinen

Ich gehe der Einfachheit halber von 700 Euro für einen Vollautomaten, 170 Euro für eine Siebträgermaschine und 70 Euro für eine Kapselmaschine aus. Das macht bei 5 Kaffees pro Tag über 5 Jahre (1.825 Kaffees) im Schnitt für den Vollautomaten Investkosten von knappen 40 Cent/Kaffee, für die Siebträgermaschine knappe 10 Cent/Kaffee und bei der Kapselmaschine knapp 4 Cent/Kaffee. Teure Kapselmaschinen kommen natürlich auf denselben Preis wie die Siebträgermaschine, Vollautomaten halten, je nach Fabrikat eventuell auch deutlich länger als 5 Jahre.

Weitaus interessanter ist der Vergleich zwischen den Preisen für einzelne Kaffees. Nespresso gibt an 6 g Kaffee pro Kapsel zu füllen, Tassimo schreibt 8 g auf die Verpackung und für die Siebträgermaschine hab ich abgemessene 7 g pro Kaffee verwendet. Also in etwa die gleiche Menge. Bei Nespresso kosten 10 Kapseln 3,80 Euro, bei Tassimo 16 Kapseln 5,50 Euro (außer man nimmt welche mit fertiger Milch drin, dann sind es nur 8 – ich gehe hier aber von 16 aus) und 250 g geriebener Illy Kaffee hat gestern bei Interspar 8,50 Euro gekostet. Die Kilopreise sind demnach umgerechnet für Nespresso 31,60 Euro, Tassimo 43 Euro und Illy gemahlen 34 Euro. Allerdings gab es gleich daneben beim Interspar eine Packung Jackobs Monarch mit einem Kilopreis von 8 Euro.

Fazit

Der teuerste Kaffee, den ich bei Interspar so kriegen kann ist auf demselben Preisniveau wie Nespresso Kapseln, Tassimo (gibt an Jakobs abzufüllen) ist deutlich teurer. Ich kann beim Siebträger nehmen was ich will und ich hab weder Alu noch Plastik im Mülleimer bzw. im Recyclingzyklus, der immerhin ja auch Ressourcen verschlingt. Das bisschen Dreck beim Ausleeren des Siebträgers kann ich im Notfall mit Pads umgehen, mich stört es aber nicht, denn ich kann den Kaffeesud so recht einfach für Peeling oder auch zum Düngen meiner Pflanzen verwenden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

*

code